In der ISE betreuen wir Jugendliche und jungen Erwachsene, die einer sehr individuellen, auf ihre besondere Lebensform zugeschnittenen Betreuungsform bedürfen bzw. die andere Angebote der Jugendhilfe nicht annehmen.

Die jungen Menschen werden umfassend unterstützt bei der Bewältigung alltäglicher Herausforderungen, bei der Sicherung der körperlichen Grundversorgung und bei der psychischen Stabilisierung.

Die Betreuung kann nach Absprache auch sehr niedrigschwellig sein.

Die ISE unterstützt z.B.

  • in einer stark problembelasteten Lebenssituation

  • wenn Beziehungsabbrüche, Vernachlässigung, Vereinsamung und/oder Gewalt erlebt wurden

  • auch, wenn kein fester Wohnsitz vorhanden ist

  • bei psychischen Problemen, Delinquenz und/oder Drogenkonsum

  • wenn die sexuelle Identität noch nicht gefunden ist

  • wenn die aktuelle Lebenssituation ein Ausschlusskriterium für andere Hilfeformen darstellt.

Die Anzahl der Betreuungsstunden pro Woche richtet sich nach dem jeweiligen Bedarf.

Rechtsgrundlagen sind § 27 und § 41 SGB VIII, jeweils in Verbindung mit § 35 SGB VIII.

Verselbstständigungshilfe

Fössestr. 97 a
30453 Hannover
Fon: 0511 – 473837-80
Fax: 0511 – 473837-84
E-Mail: nachbetreuung@afw-regionhannover.de

Thorsten Artelt
Fon: 0511-60060333
Mobil: 0151-58393779
artelt@afw-regionhannover.de

Die intensive pädagogische Arbeit findet in der Lebenswelt der jungen Menschen statt. Das Setting ist flexibel und auf jeden Einzelfall zugeschnitten. Die Einzelbetreuung ermöglicht sowohl ein hohes Maß an Zuwendung und Aufmerksamkeit als auch ein individuell passgenaues Verhältnis von Distanz und Nähe.
Wir arbeiten ressourcenorientiert und bieten den Jugendlichen und jungen Erwachsenen Wertschätzung, Klarheit und Authentizität.

Grundlage für eine funktionierende Betreuung und Unterstützung ist unser verlässliches, tragfähiges Beziehungsangebot.
Unsere Arbeitsweise orientiert sich an einem ganzheitlichen Ansatz und an systemischen Theorie- und Handlungskonzepten.

Zu unserer Betreuung gehören unter anderem

  • Aufsuchen am Ort des Aufenthalts
  • Einzelgespräche
  • Krisenintervention und Krisenbegleitung
  • Beratung, Begleitung, Förderung in allen Lebensbereichen
  • Vereinbarung eines Schutz- und Notfallplans
  • Entwicklung einer Tagesstruktur
  • Einbindung in Angebote im sozialen Umfeld
  • nach Möglichkeit Zusammenarbeit mit Eltern bzw. Sorgeberechtigten
  • enge Kooperation mit Drogenhilfe, Job Center, Ärzt*innen, Therapeut*innen, usw.

Das Team besteht aus Sozialpädagog*innen, teilweise mit Zusatzqualifikationen, z.B. in systemischer Familientherapie.

Mit Supervision, Fortbildungen, Fachberatung und der Beteiligung der jungen Menschen an der Hilfeplanung und im Hilfeprozess stellen wir laufend die Qualität unseres Angebots sicher.

Die Betreuerin / der Betreuer unterstützt den jungen Menschen bei der Bewältigung von Entwicklungsproblemen und bei der Verselbständigung. Nach Möglichkeit soll der Bezug zur Familie erhalten bleiben.

Die persönlichen Ziele werden im Rahmen der Hilfeplanung zusammen mit den einzelnen jungen Menschen erarbeitet. Die erforderlichen Handlungsschritte zur Erreichung der Ziele werden anschließend gemeinsam umgesetzt.

Konkret kann das z.B. folgende Bereiche betreffen:

  • Bewältigung des alltäglichen Lebens
  • emotionale Stabilisierung
  • Erarbeitung sozialer Kompetenzen und Übertragung der Fähigkeiten auf verschiedene Lebenssituationen
  • Entwicklung noch neuer, alternativer Handlungs- und Verhaltensmöglichkeiten
  • Entwicklung realistischer schulischer bzw. beruflicher Perspektiven
  • Entwicklung tragfähiger sozialer Beziehungen im Lebensumfeld
  • Vernetzung mit anderen Menschen, Gruppen, Institutionen
  • seelische und körperliche Integrität

Bei jungen Menschen, die schon selbstständig leben, können weitere Ziele sein:

  • Auskömmliche Finanzplanung / Sicherstellung des Lebensunterhalts
  • Einüben selbstständiger Haushaltsführung