In unserer Wohngruppe leben neun Jugendliche und junge Erwachsene ab 14 Jahren. Wir bieten sozial unsicheren jungen Menschen mit ihrem deutlichen Hang zum Rückzug eine enge Verknüpfung von Therapie und Pädagogik.

Rund um die Uhr werden die jungen Menschen durch die sozial- und heilpädagogischen Fachkräfte betreut.

Sowohl Psychotherapie als auch Kunsttherapie finden in unserem Haus statt.

Eine Lehrerin fördert die Jugendlichen im Bereich Schule und Beruf.

Gemeinsam sind ihnen psychiatrische Störungsbilder der internalisierenden Richtung wie z.B.

  • Depressionen / ICD 10 F 32

  • Angst- und Zwangsstörungen / ICD 10 F 40, 41 und 42

  • Anpassungsstörungen / ICD 10 F 43.2

  • Essstörungen / ICD 10 F 50 (nicht vordergründig)

  • Posttraumatische Belastungsstörungen / ICD 10 F 43.1

Im Anschluss an das Leben in der Wohngruppe kann eine weitere Begleitung und Unterstützung in Anspruch genommen werden.

Rechtsgrundlagen sind die §§ 35a / 41 SGB VIII, in Einzelfällen auch nach § 34 SGB VIII.

Leitung

Steffen Homburg
0163-9124546
homburg@afw-regionhannover.de

Wohngruppe Lichtblick

Hans-Eyl-Straße 4
30519 Hannover
Fon: 0511-98590560
Fax: 0511-98590561
Mail: lichtblick@afw-regionhannover.de

Verlässliche, professionelle Beziehungsarbeit mit einem Betreuungsschlüssel von
1 : 1 und ein sicherer, klarer Betreuungsrahmen sind die Grundlagen unserer Arbeit.

Unser Angebot umfasst unter anderem

  • soziale Teilhabeförderung
  • Verbindliche Gruppenangebote und gemeinsame Aktionen, z.B. Musik, Werken, Bewegung
  • gemeinsame Mahlzeiten
  • Verlässlichkeit/Verfügbarkeit/Präsenz
  • Intensive Eltern- und Familienarbeit
  • Psychotherapie
  • Kunsttherapie
  • Schulische und berufliche Förderung

Die Chance zur Rückkehr der Jugendlichen in die Herkunftsfamilien beziehen wir in unsere Arbeit mit ein.

Das multiprofessionelle Team besteht aus

  • 5 Sozialpädagoginnen
  • 1 Sonderpädagoge
  • 3 Heilpädagog*innen
  • 1 Lehrerin
  • 1 Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin
  • 1 Kunsttherapeutin
  • 1 Hauswirtschaftskraft

Mit Supervision, Fortbildungen, Teambesprechungen, Fachberatung und der Beteiligung der jungen Menschen an der Hilfeplanung und im Hilfeprozess stellen wir laufend die Qualität unseres Angebots sicher.

Darüber hinaus sind wir eng vernetzt und im Austausch mit therapeutischen, pädagogischen und sozialpsychiatrischen Institutionen, mit Ärzt*innen und Schulen.

Aus unserer Wohngruppe sollen gefestigte, unbeschwerte junge Menschen hervorgehen, die mit Mut und Zuversicht ins Leben gehen.

Die persönlichen Ziele der Adressat*innen werden im Rahmen der Hilfeplanung zusammen mit den einzelnen Jugendlichen erarbeitet. Die erforderlichen Handlungsschritte zur Erreichung der Ziele werden anschließend gemeinsam umgesetzt.

Konkret können das z.B. folgende Ziele sein:

  • Stabilisierung der jungen Menschen für den Alltag
  • Seelische und körperliche Gesundung erreichen und erhalten
  • Psychische Widerstandsfähigkeit erlangen
  • Selbstwirksamkeit erleben
  • realistische schulischen bzw. beruflichen Perspektiven entwickeln
  • Alltags- und Sozialkompetenzen erweitern

Zu unserem Partizipationskonzept gehören

  • Mitbestimmung an der persönlichen Hilfeplanung und an der Durchführung der Betreuung
  • Diskussion um verbindliche Regeln der Zusammenarbeit
  • Offenlegung der Beteiligungs- und Entscheidungswege
  • Beschwerdemöglichkeiten
  • Beteiligung an alltäglichen Entscheidungen
  • jährliche schriftliche Befragung der jungen Menschen zu unserem Angebot und zu unserer Betreuung
  • Gruppensprecher*innen, die von den Jugendlichen aus den eigenen Reihen gewählt werden
  • regelmäßige Gruppenabende
  • einmal jährlich eine Vollversammlung mit den jungen Menschen, den Betreuer*innen und der pädagogischen Gesamtleitung.